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Typische Beschwerden und bewährte alternative Therapiekonzepte:
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Bei fast allen organischen Krankheiten, die in Krankenhäusern behandelt werden, spielen psychosomatische Zusammenhänge zwischen dem seelischen und dem körperlichen Befinden einer Rolle. Seelische Bedingungen stellen eine entscheidende Variable für die Frage dar, wie gesund oder wie krank der Körper ist.
Es verwundert daher nicht, wenn Techniken, die das seelische Befinden des Menschen nachhaltig verbessern und den Körper zu einer ansonsten ungewohnt tiefen Ruhe bringen, sich segensreich auf das körperliche Befinden auswirken.
Mehr als dreißig Jahre Forschung, veröffentlicht in mehr als 600 wissenschaftlichen Fachzeitschriften haben eine Fülle von Ergebnissen über die Wirkungen regelmäßiger Meditation auf die seelische und körperliche Gesundheit erbracht.
An dieser Stelle wollen wir einige Beschwerdebilder aus der Praxis darstellen, bei deren Therapie Patienten durch Meditation unerwartet deutliche positive Resultate erfuhren.
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Neurodermitis
Bei diversen Fällen auch lange vorbestehender Neurodermitis unterschiedlichen Schweregrades konnte im Zusammenhang mit dem Erlernen der Meditation deutliche Besserung in längerem Zeitraum bis hin zu vollständigem Verschwinden der Symptome innerhalb weniger Tage beobachtet werden. Die typischen Rötungen wurden schwächer oder verschwanden ganz. Das quälende Jucken, das unter Stress, Anspannung, Nervosität und Unruhe in der Regel verstärkt auftritt, beruhigt sich in der Ruhe der Meditation und verschwindet in der Regel nach kurzer Zeit. (Orme-Johnson, 1987)
Mitunter kann Körperpsychotherapie zusätzlich hilfreich sein, um mit den nächtlich nach dem Zu-Bett-Gehen auftauchenden Juck- und Energieschüben umgehen zu lernen. Die Haut ist ein Kontaktorgan und es ist sinnvoll für die Betroffenen, sich zudem mit “Übersensibilität im sozialen Kontaktverhalten” (Nähe-Wärme-Zärtlichkeit-Kommunikation) therapeutisch auseinanderzusetzen.
Die Erfahrung zeigt, dass Neurodermitiker meist problemlos meditieren können und nicht befürchten müssen, dass die Meditation durch das Jucken beeinträchtigt wird.
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Die Rolle des Serotonin
Der Botenstoff Serotonin spielt eine wichtige Rolle bei Migräne. Seine chemisch exakte Bezeichnung lautet 5-Hydroxytryptamin. Deshalb bezeichnet man Serotonin häufig mit der Abkürzung 5-HT. Das Serotonin mindert den Schmerz, es verengt die erweiterten Gefäße und hemmt die Entzündung. Bei Beginn des Migräneanfalls steigt der Serotoninspiegel im Blut deutlich an. Doch es wird sehr rasch abgebaut - der Serotoninspiegel fällt rapide. Als Resultat dessen entfällt die Schutzwirkung des Serotonin vor einer Migräneattacke für einige Zeit. Wenn es möglich wäre, den Serotoninspiegel kurzfristig zu erhöhen, hätte dies eine günstige Wirkung auf die Migräne.
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Advaita-Meditation (Transzendentale Meditation) führt zu einem Anstieg des Serotonin-Metaboliten 5HIAA infolge einer deutlichen Zunahme des Serotonin - Angebotes im Gehirn.
BUJATTI und RIEDERER fanden einen hochsignifikanten Anstieg des Serotonin - Metaboliten 5-HIAA (5-Hydroxyindolessigsäure) und einen signifikanten Abfall des Adrenalin/ Noradrenalin-Metaboliten VMA (Vanillinmandelsäure) für Meditierende mit durchschnittlicher Praxis von zweieinhalb Jahren. Sie interpretierten dies als das Resultat einer Abnahme phasischer Aktivierung (arousal) und einer Zunahme von Ruhe und Erfülltheit ("rest and fulfillment response") im Gegensatz zur "fight and flight response".
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Zitat aus der Diskussion der Originalarbeit von Bujatti und Riederer:
4. The systemic ,,rest and fulfiliment hormone" (RF-hormone) finally should act via area postrema chemoreceptor through the reticulo-solitarioreticular feedback system on, last not least, the ,,neurotransmitter serotonin" with its supporting role for EEG-synchronization, the common finding of EEG research done on TM (Wallace, Benson and Wilson, 1971; Banquet, 1973; Kobal, 1975, siehe Literatur).
5. 5-HT, that is held responsible for a bewildering multitude of central regulatory effects is suggested to account as ,,negentropyflow transmitter" (....) for them and the deactivation of the ,,rest and fulfiliment response" observed in TM-technique centrally and peripherally antagonistic to the activation of the ,,entropyflow transmitter" noradrenaline (DA?) in ,,fight and flight".
The term ,,rest and fulfiliment response" is defined (......) as ,,the homeostatic, seif organizing tendency of the living system, that is to meet all possible stressors in such a manner, as to maintain on increasingly complex leveis of integration, while fluctuating, a stable state of least possible activation and of maximum possible deactivation, an ultimately zeroentropy-state". This ,,rest and fulfiliment response" (RF-response) is basic, to and indusive of the activation of ,,fight and fiight" and ,,stress" reactions that do appear as antagonists but ulfimately are its own synergistic phenomenon.
lt should also be mentioned that in acupuncture an increase of 5-HIAA in the urine was demonstrated (.............). Simultaneously an increase of slow alpha-activity is observable in acupuncture (.............).
The increase of 5-HIAA concentration in a mental relaxation technique (TM) and in acupuncture of peripheral point indicates a more general validity of the above mechanisms mediated by central and peripheral serotonin.
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Daraus kann der Schluß gezogen werden, daß regelmäßiges Praktizieren der Meditation bei Migränepatienten zu einer Verschiebung der Neurotransmitter-Balance führt, die der Tendenz zur Migräne entgegenwirkt.
Dies wird durch die vergleichende Untersuchung von D. Orme-Johnson an TM-Meditierenden und Nicht-Meditierenden eindrucksvoll bestätigt. noch mehr zur Dämpfung des Schmerzerlebens durch TM .....  |
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Stressmanagement
ist darüber hinaus ein wichtiges Thema bei Migräne. Hier werden von Ärzten und Psychologen in der Regel Entspannungstechniken und Training zum Konfliktmanagement sowie Einüben systematischer Freizeitaktivitäten angeboten. Die Erfahrung zeigt, daß diese in nur wenigen Fällen tatsächlich mit der notwendigen Frequenz und Dauer im Alltag ausgeübt werden. Daher ist die Wirkung meist nahe Null.
Um eine dauerhafte Wirkung mit einer Entspannungstechnik zu erzielen, ist eine regelmäßige, zweimal tägliche Praxis von einer knappen halben Stunde notwendig. Der Prozentsatz derjenigen, die dieser Zielgröße nahekommen, ist nach unseren vergleichenden Erhebungen bei Praktizierenden der Advaita-Meditation am größten, da diese Technik zum einen völlig anstrengungslos ist und zum anderen für die meisten KlientInnen recht angenehm. Was die Effekte der Advaita-Meditation anbetrifft, so ist die Beseitigung von und Immunisierung gegenüber Stress geradezu die Domäne dieser Technik, wie die folgenden Beispiele wissenschaftlicher Veröffentlichungen zeigen. (Beispiel Stressreduktion 1, Beispiel Stressreduktion 2, Beispiel Stressreduktion 3)
Ernährung ist ein weiteres wichtiges Thema: Übergewicht sollte reduziert, Magen- und Darm sollten saniert werden, die Ernährung sollte vollwertig sein, Heilfasten ist in diesen Fällen angebracht.
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(Kognitive) Verhaltenstherapie
Forschungen des Präsidenten der deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, Prof. Dr. Gerber von der Universität Essen, zeigen, daß Migräne eine Stoffwechselstörung des Stammhirns ist, infolge deren es zu Überaktivität neigt. Während des Migräneanfalls baut sich die Überaktivität des Stammhirns ab. Während der Migräne ist daher das EEG normal, vorher hyperaktiv.
Heißhunger, Herzrasen, kalte Hände sind die Vorboten einer Migräne-Attacke. Die folgenden Persönlichkeitsmerkmale sind unter Migränikern deutlich häufiger vertreten: Überzogen ordentlich und ehrgeizig, übererregt und euphorisch (gehobener Stimmung), was Leistung und Leistungsgüte angeht, im Gegensatz zu Patienten mit Spannungskopfschmerz, die eher dysphorisch (herabgestimmt) sind.
Diese Migränepatienten neigen also zum phallischen Typus. Hier ist zusätzlich zum Ausüben der Meditation ein psychologisches Verhaltens- und Einstellungstraining zur Änderung dieser meist in der frühen Kindheit erfolgten Konditionierungen / Programmierungen angezeigt.
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Samadhi-Atmung
Einige Migränekranke erreichten Beschwerdefreiheit oder deutliche Besserung durch längere Sitzungen vertiefter Samadhi-Atmung. Nach mehreren Atemsitzungen konnten diese Patienten beginnende Migräneanfälle mit Hilfe von ca. 10 bis 15 Minuten selbständig an Ort und Stelle durchgeführter vertiefter Atmung unterbrechen, “wegatmen”. Die Atemtechnik muß mit einem Atemtrainer eingeübt werden und ist dann zu Hause eigenständig praktizierbar.
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Magen & Darm
Eine Studie des amerikanischen Forschers Orme-Johnson (1987) wies nach, dass Praktizierende der Transzendentalen Meditation 49% weniger Arztkonsultationen wegen Beschwerden im Magen-Darmbereich aufbringen. Die meisten psychosomatisch (“nervös”) bedingten chronischen Magen- und Darmbeschwerden verschwinden innerhalb weniger Monate regelmäßigen Praktizierens der Transzendentalen Meditation.  |
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Asthma
Mehrere Untersuchungen zeigen einen Nutzen der Transzendentalen Meditation für Asthmatiker (Honsberger et al. 1973 [1], 1973 [2] und Wilson 1975)  |
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Schilddrüse
Als Entspannungstechnik reduziert die Meditation den Grundumsatz deutlich, womit eine überdrehte Schilddrüse beruhigt wird. In vielen Fällen können daher Schilddrüsenhormone reduziert und dauerhaft abgesetzt werden, wobei Nachkontrollen eine reguläre Schilddrüsenfunktion und reguläre Werte der beteiligten Hormone TSH, FT3 und FT4 zeigen. (Werner, 1986)  |
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Schlafstörungen
Als Therapie gegen Schlaflosigkeit verkürzt regelmäßige Meditation die Einschlafzeit. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung an chronisch schlaflosen Patienten des Forschers Miskiman an der Universität von Alberta in Canada. Die mittlere Einschlafzeit dieser Patienten verkürzte sich von 75 Minuten auf 15 Minuten innerhalb der ersten Wochen regelmäßiger Meditation.  |
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Hypertonie & Arteriosklerose
Mehrere Untersuchungen - so von Benson und Wallace (1972), Blackwell et al. (1975), Wallace et al. (1983) - bestätigen den positiven Einfluß regelmäßiger Meditation bei der Senkung überhöhter Blutdruckwerte. Eine verringerte beta-adrenerge Rezeptorenempfindlichkeit bei Meditierenden mit zwei- bis dreijähriger Praxis (Mills, 1990) sowie signifikant geringere Serum-Cholesterin-Werte (Cooper, 1979) zeigen die Effektivität regelmäßiger Meditation bei Hypercholesterinämie. Danach kann regelmäßige Meditation überhöhten Blutdruck reduzieren helfen, Medikamente wie Beta-Blocker einsparen und arteriosklerotischen Prozessen entgegenwirken.
Erst kürzlich belegte eine amerikanische Untersuchung (Castillo-Richmond et al. 2000) an afro-amerikanischen Patienten eine signifikante Überlegenheit der TM bei der Behandlung und Prävention der Arteriosklerose gegenüber konventionellen Methoden wie Diät oder körperliche Aktivität. Zamarra et al. (1996) zeigten in ihrer achtmonatigen Studie an 21 Patienten mit dokumentierter manifester primärer Koronarinsuffizienz zwölf- bis achtzehnprozentige Verbesserungen verschiedener medizinischer Indizes der Herzfunktion.
Bedeutend geringere Lipidperoxidkonzentrationen im Serum bei 41 älteren TM-Praktizierenden (56 – 74 Jahre alt; Ø = 67 Jahre) fanden Schneider und seine Kollegen (1998) im Vergleich mit 23 Probanden einer Kontrollgruppe ohne irgendeine Stresstechnik. 18 Probanden waren Langzeitmeditierende mit einer Meditationspraxis von durchschnittlich 16.5 Jahren. Es gab keine besonderen Unterschiede zwischen beiden Gruppen hinsichtlich der Lebensgewohnheiten (Ernährung, Rauchen etc.).
Meditation senkt Blutdruck und bessert Insulinresistenz
Mittwoch, 14. Juni 2006: Eine in den Archives of Internal Medicine (2006;166:1218-1224) publizierte randomisierte kontrollierte Studie über Transzendentale Meditation ergab, dass sich mehrere Parameter des metabolischen Syndroms besserten. Das metabolische Syndrom ist in den letzten Jahren zu einem Synonym für die negativen Folgen der modernen Lebensstils geworden. Es umfasst mehrere kardiale Risiken wie Hypertonie, abdominale Adipositas, Hypercholesterinämie und Insulinresistenz, letzteres die Kombination aus hohen Blutzuckerwerten trotz gesteigerter Insulinausschüttung. In der Transzendentalen Meditationsgruppe kam es in allen drei Parametern zu einer Besserung. Der systolische Blutdruck sank um 3,4 mm Hg, die Insulinresistenz nahm um 0,75 Punkte ab, die Variabilität der Herzfrequenz (respiratorische Arrhythmie) besserte sich um 0,10 Einheiten. ..... Ein Effekt der TM sei unverkennbar. Die Mediziner deuten ihn als Folge der Entspannung. Die Meditation sei eine Möglichkeit den chronischen Stress abzubauen, unter dem viele Menschen leben und der über die Freisetzung von Cortisol und anderer Hormone oder über eine Wirkung auf Neurotransmitter über die Zeit dem kardiovaskulären System Schäden zufüge.  |
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Die Wirksamkeit einer Tinnitusbehandlung hängt vor allem davon ab, inwiefern der Tinnitus ursächlich behandelt wird.
Zur Zeit dominiert in der Tinnitusbehandlungsszene eine Fokussierung auf differenzierte Analyse und Reduzierung der körperlichen Symptomatik anstelle einer Auseinandersetzung mit den meist vorwiegend psychischen Ursachen. Es sind weniger die Verhältnisse im Ohr selbst wie z.B. die vermeintlichen Durchblutungsstörungen, die für das Problem verantwortlich sind. Selbst die Fachliteratur konzediert, daß die routinemäßige Durchführung des Intensiv-Rituales mit Tropf und Infusion im Krankenhaus vor allem in einer Hinsicht nützt: Sie zieht den Patienten aus dem Verkehr. Darüber hinaus haben Infusionen oder andere durchblutungsfördernde Maßnahmen bisher praktisch keine für die Tinnitusbehandlung bedeutsamen Effekte erzielt.
Fachleute beschäftigen sich mit der exakten Bestimmung von Hörschwellen, mit Dezibel-Differenzen, optimalen Maskern, mit Tinnitus-Fragebögen, diskutieren die Rolle progressiver Muskel-Relaxation (PR) oder Reiki in der Tinnitus-Therapie .... wir stellen Ihnen nun hier ein alternatives und bislang wenig bekanntes Konzept vor, das einigen Tinnitus-Patienten nachhaltig geholfen hat.
Der Tinnitus-Patient möchte vor allem eines: INNERE STILLE.
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Eine ursächliche Tinnitusbehandlung sollte folgende Bereiche berücksichtigen:
Induzierung der Erfahrung innerer Ruhe
Verringerung von persönlichem Stress
Lockerung gewohnheitsmäßiger muskulärer Verspannungen im Kiefer- / Zungen- / Kaumuskel -/ Nackenbereich - z.B. Zähneknirschen, Zähne zusammenbeißen ...
Auseinandersetzung mit der bei vielen Tinnitusgeplagten vorhandenen Neigung zu Übergewissenhaftigkeit bis hin zu zwanghafter Verbissenheit, mitunter auch überzogenem Anspruchsniveau und Leistungsehrgeiz (Leistungseuphorie) bei gleichzeitiger Entspannungsunfähigkeit und mangelnder Gelassenheit
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Wir verfolgen in der Praxis einen Therapieansatz, der mit seinen drei Säulen einigen Patienten gute Erfahrungen ermöglicht hat. Diese drei Ansätze sind:
Meditation als Tiefen - Entspannung
Körperpsychotherapie zur Lockerung der psychisch begründeten Körperblockaden im Kiefer- und Nacken-Kopfbereich
Persönlichkeitsanalyse und verhaltenstherapeutische Techniken zur persönlichen Auseinandersetzung mit den Programmen innerer Zwanghaftigkeit, Verbissenheit und / oder Über-Motiviertheit.
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MEDITATION:
Meditation beruhigt in ausserordentlich wirksamer Weise die Aktivität des Geistes und dadurch die der Sinne, die Aktivität des Nervensystems und die Aktivität des Körpers. Wiederholt auftretende Atempausen zeugen von der außerordentlich tiefen Ruhe, die die Meditation erzeugt. In diesem Zustand wird die Wahrnehmung kurzfristig ausgeblendet, das heisst, es wird nichts mehr wahrgenommen und völlige Stille kehrt ein - als ob ein lärmproduzierendes Radio ganz plötzlich ausgestellt wird und Stille einkehrt.
In diesem physiologischen Zustand des Reinen (“Transzendentalen”) Bewußtseins bleibt das Bewußtsein als reines Bewußtsein, also ohne Inhalte, erhalten, es hat jedoch keine wie auch immer geartete Wahrnehmung mehr. Dieses kurzfristige “Wegtauchen”, “Transzendieren” wird von Tinnitus-Patienten als besonders angenehm empfunden, befreit es sie doch kurzfristig von ihrem akustischen Lärm. Zum anderen stellt diese Stille das Pendant eines physiologisch tiefen Ruhezustandes dar, der natürlicherweise stark muskelrelaxierend und seelisch ausgleichend wirkt.
Die stress-neutralisierende Wirkung der Meditation wird auf den Stress-Seiten dieser website hinreichend erschöpfend behandelt.
Unterschiede zwischen Advaita-Meditation und anderen Techniken wie Progressiver Muskelentspannung (PR) oder Autogenem Training (AT) oder anderen Meditationsformen: Die Meditation ist müheloser (weniger anstrengend), weil angenehmer und sie ist leichter und wirksamer als PR (progressive [Muskel])Relaxation) und AT (Autogenes Training).
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KÖRPERPSYCHOTHERAPIE
Hier geht es um das regelmäßige Ausüben (etwa dreimal in der Woche zu je 15 Minuten) einiger körperpsychotherapeutischer Übungen, die gezielt die emotionalen “Verbissenheits”-Blockaden im Zungen-, Kiefern- und Nackenbereich lockern und lösen helfen.
PERSÖNLICHKEITSANALYSE, VERHALTENSTHERAPIE:
Eine Analyse, Bearbeitung und Umstrukturierung alter - meist in der Sozialisation (Kindheit, Jugend) - erworbener Programme ist zusätzlich notwendig, um in der Persönlichkeitsstruktur vorhandenen ungünstige oder symptomfördernde Einstellungen, emotionale und Verhaltens-Muster zu ändern.  |
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Depression
In einer mehrjährigen Verlaufsstudie konnte Fehr (2003) zeigen, dass typische Symptome der Depression wie Selbstunsicherheit, Angst, Missstimmung, Konzentrationsmangel, Minderwertigkeitsgefühle (mangelndes Selbstwertgefühl) durch die Kombination von Meditation und Psychotherapie ohne Medikamente zu einem normalen ausgeglichenen Befinden gebracht werden konnten.
Bestätigt werden diese Ergebnisse durch die Metaanalyse von 42 Studien von Alexander (1991), in der für Praktizierende der TM ein dreimal größerer Anstieg der Selbstverwirklichungsindices - “affektive Reife”, “Integrative Perspektive des Selbst und der Welt” und ”robustes Gespür für das SELBST” - im Vergleich zu anderen Formen der Entspannung oder Meditation festgestellt wurde.  |
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Epilepsie
Physiologische Veränderungen während der Transzendentalen Meditation und epidemiologische Daten zeigen, dass regelmäßiges Ausüben der TM zu einer Reduktion epileptischer Anfälle und zu einer Besserung der Krankheit führt . |
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© 2000 IPPM
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